Wohnen und Leben

vom einfamilienhaus als der idividuellsten form des wohnens bis hin zur generalsanierung und aufstockung einer wohnanlage mit über einhundert wohneinheiten konnten wir in unserer bisherigen beruflichen praxis ein breites spektrum an wohnbauten verwirklichen.

haus

neubau pulverturm

| 2011

projekt

als ersatzbau für ein abbruchreifes wohnhaus, markiert der pulverturm eine prominente stelle der historischen stadterweiterung straubings. die direkt am gebäude anliegende stadtmauer wird hierbei alltäglich erlebbarer, sichtbarer bestandteil des innenraumes.
die räume des wohnhauses sind gen osten orientiert, wodurch die stadtmauer als historisches denkmal keinerlei größeren eingriffen ausgesetzt, der wohnraum bestmöglich gegen den verkehr geschützt und der blick - insbesondere von der dachterrasse - in richtung stadtplatz geleitet wird.

 das gebäude entspricht dem kfw-60-standard (effizienzhaus 70) und verfügt über eine kontrollierte wohnraumlüftung.

 

 

innenraumfotos: dr albert kitzinger

sanierung wohnanlage sudetendeutsche straße

| 2009 bis 2011

projekt

bestand

 die fünfgeschossigen wohnhäuser mit insgesamt 20 dreizimmer-wohnungen wurden vor rund 50 jahren in sehr sparsamer bauweise errichtet, um der damaligen wohnungsnot rechnung zu tragen. sie blieben seither weitgehend im urzustand erhalten.

ansatz zur sanierung

ziel des auftraggebers war es, die gebäude durch eine umfassende modernisierung "zukunftssicher" zu machen. so wurden von seiten der architekten bei der generalsanierung folgende entwurfsziele verfolgt und umgesetzt:

neuordnung der grundrisse

die einfachen grundrisse werden umgestaltet und neu orientiert. die bestehenden nordorientierten kleinen loggien werden ins gebäude integriert und durch große süd-west orientierte balkone ersetzt.

gebäudehülle und haustechnik

durch massive fassadendämmung, kontrollierte wohnraumlüftung und sorgfältige konstruktion unterschreiten die gebäude nach der sanierung die enev um mehr als 30%.

pfarrhof riekofen

| 2005

projekt

nach abbruch des bestehenden pfarrhofs wird die städtebauliche situation komplett neu geordnet.

pfarrhof, nebengebäude und geplantes pfarrheim gruppieren sich um den neuen kirchplatz, dessen vierte beherrschende seite die pfarrkirche bildet.

der pfarrhof ist – seiner stellung als öffentliches gebäude gemäß – als einfacher, glatt geputzter massivbau mit holz-alu fenstern und sichtdachstuhl ausgeführt.

die zentrale heizungsanlage im keller des nebengebäudes ist alternativ für die feuerung mit pellets oder hackschnitzeln ausgelegt.

doppelhaus wild

| 2004

projekt

als ersatzbau für ein leerstehendes wohnhaus entsteht auf einer insel inmitten der laaber ein doppelhaus in holzrahmenbauweise.

weil das baugrundstück im überschwemmungsgebiet des baches liegt, wird das haus auf punktfundamente gegründet. der fußboden liegt knapp einen meter über dem natürlichen gelände.

die beiden haushälften sind um 90° gegeneinander verdreht, um die privatgärten optimal abzuschirmen und jeder partei den ausblick in die freie landschaft zu ermöglichen.

haus schmalhofer

| 2004

projekt

aufgabe war der neubau eines kostengünstigen, energiesparenden hauses für eine fünfköpfige familie.

der grundriss ist flächenoptimiert und spiegelt die orientierung des gebäudes zur sonne wieder.

alle wohnräume richten sich nach süden aus, nebenräume und verkehrsflächen schirmen nach norden ab.

der zweigeschossige holzrahmenbau ist nicht unterkellert, beheizt wird das gebäude über eine wärmepumpe, die brauchwassererwärmung erfolgt solarunterstützt. der kfw -60- standard wird erreicht.

haus seidel

| 2003

projekt

aufgabe war der neubau eines hauses für eine familie mit zwei erwachsenen töchtern und einjährigen zwillingen. diese konstellation findet ihren niederschlag in der grundrissgestaltung.

die individualräume der eltern und der beiden kleinkinder sind im obergeschoss konzentriert, die töchter bewohnen einen eigenen flügel im erdgeschoss.

der südorientierte aufenthaltsbereich im eg ist das zentrum des hauses. er öffnet sich zum garten und bietet den blick in die freie landschaft.

das gebäude ist teilunterkellert. es wurde als massivbau mit aussendämmung realisiert. die flach geneigten pultdächer sind mit aluminium-wellblech gedeckt.

haus krauser

| 2002

projekt

das zweigeschossige gebäude gruppiert sich um ein zentrales voll verglastes atrium.

das stählerne rankgerüst schirmt diesen intimen hof zur strasse hin ab und verhindert unerwünschte einblicke von aussen.

 

doppelhaus in mötzing

| 2001

projekt

das haus wurde 2001 mit dem bayerischen wohnungsbaupreis ausgezeichnet.

passive nutzung der sonnenenergie

über dem minimierten kubischen volumen des hauses schwebt eine dachscheibe als sonnen- und wetterschutz. alle aufenthaltsräume öffnen sich mit großflächigen verglasungen nach süden und ermöglichen die passive nutzung der sonnenenergie. die nebenräume schirmen nach norden ab.

nachhaltige konstruktion

das gebäude steht auf punktfundamenten um den beton- und damit energieverbrauch bei der herstellung zu minimieren. es ist als hochgedämmte holzrahmenkonstruktion – ausgeblasen mit cellulose – ausgeführt.

co²-neutraler betrieb

brauchwassererwärmung und heizung erfolgen über eine wärmepumpe mit erdkollektor. die photovoltaikanlage auf dem dach erzeugt in etwa den betriebsstrom der wärmepumpe, so dass der betrieb des gebäudes weitgehend co²-neutral erfolgt.

haus kreuzpaintner

| 2001

projekt

aufgabe war der neubau eines kostengünstigen hauses für eine junge familie.

besonderer wert wurde auf eine flächenoptimierte grundrissgestaltung gelegt, um maximale wohnqualität bei minimalen baukosten zu erreichen.

das vollunterkellerte gebäude ist als holzrahmenbau ausgeführt.

sanierung haus schindler

| 2000

projekt

mit übernahme des bestehenden hauses von 1950 war für die bauherren der wunsch nach umgestaltung in ein einfamilienhaus verbunden.

die beiden getrennten wohneinheiten wurden aufgelöst und zu einer einzigen großzügigen wohnung verbunden. die vergrößerung der bestehenden fenster bietet mehr licht und helligkeit, freitreppen schaffen die verbindung in den tiefer gelegenen garten.

durch erneuern der dachkonstruktion und aufbringen eines 120mm starken wd-verbundsystems hat das haus nach der sanierung niedrigenergiestandard.