Wettbewerbe und Projekte

architektenwettbewerbe und gutachten sind ein wichtiges mittel, neue aufgabenfelder zu erschließen, gestalterische eckpunkte unserer arbeit zu definieren und kreativ weiter zu entwickeln. gerade im städtebaulichen bereich nehmen wir regelmäßig mit erfolg an solchen verfahren teil.

wb prüfening

kapelle und kinderhaus regenburg-weichs | realisierungswettbewerb | engere wahl

| 2011

ansatz
das baugrundstück liegt an der nahtstelle zwischen dem kleinteiligen, heterogenen stadtteil weichs im süden und der "megastruktur" des donaueinkaufszentrums im norden. die neue bebauung öffnet sich einerseits nach süden, setzt andererseits aber nach norden einen klaren städtebaulichen akzent, indem sich der baukörper der marienkapelle weit in den straßenraum hinein schiebt und ihn damit gliedert. die durchlässigkeit der anlage wird wie bisher durch einen öffentlichen weg zwischen sakralbau und kinderhaus gewährleistet. 

einordnung
kapelle und kinderhaus gruppieren sich um den
zentralen, von süden erschlossenen kirchplatz.
der sakralraum ist geostet, die anderen gebäude
folgen dieser strengen orientierung nach den
himmelsrichtungen.

besondere orte
innerhalb des geschützten bereichs gibt es schöne orte für besondere liturgien und feste.

einfriedung
im heterogenen umfeld von weichs behauptet sich das esemble durch seine umfassungsmauer.sie schützt vor dem lärm der holzgartenstraße und definiert klar den übergang von öffentlichen zu privaten flächen

öffnung
der zentrale platz öffnet sich nach süden zum alten weichs hin, der zugang von der stark befahrenen holzgartenstraße ist geschützt durch die beiden überlappenden mauerscheiben.

miteinander feiern
das vielfältige interne wege- und freiflächensystem erlaubt es, die anlage für größere feste als ganzes zu bespielen.


rennplatz nord | städtebaulicher realisierungswettbewerb | 3. platz

| 2010

städtebau

Regensburg
hat sich in den letzten Jahrzehnten zur modernen Großstadt entwickelt. Neben der mittelalterlichen Altstadt entstanden neue Subzentren mit eigenem unverwechselbarem Charakter wie das Rennplatzquartier im Stadtwesten.

Struktur
Die signifikante Städtebauliche Struktur des Bestandes wird bei der Erweiterung im Grundsatz aufgenommen. Der starren Grundform ist ein stilisierter Mäander überlagert. Das neue Quartier ergänzt einerseits die bestehende Form und erhält gleichzeitig eine eigene neue Identität.

Wasser
durchströmt die Wohnanlage in ihrer gesamten Ausdehnung. Die Wasserlandschaft – gespeist mit aufbereitetem Regenwasser – variiert und kommentiert die Grundform der Bebauung. Quelle und Mündung des künstlichen Wasserlaufes verzahnen das Quartier mit dem öffentlichen Raum.

Stadtraum und Vernetzung
Asymmetrisch angeordnete Plätze bilden die Kontaktflächen zur umgebenden Stadtlandschaft. Das Netz der privaten Erschließungswege setzt sich in den öffentlichen Park hinein fort. Privates Grün und Wegenetz sind durch Wasserflächen eindeutig getrennt.

Freiraum
Der Bunkerhügel ist  Alleinstellungsmerkmal dieser öffentlichen Grünzone. Die Konzentration der nötigen Funktionen – Jugendzentrum, Spielplatz … - nördlich des Hügels hat hohes Evokationspotential und ermöglicht es, die übrige Fläche ruhig zu gestalten.

seepark neubrück | städtebauliches konzept

| 2008

städtebau

das gelände wird entlang der haupterschließung in einen wohn- und einen serviceteil getrennt.

zum see orientiert entstehen 9 hausgruppen mit insgesamt 58 hochwertigen freistehenden einfamilienhäusern.

die zentrale gruppe nimmt die seepromenade mit bootsanleger und öffentlichen nutzungen auf.

die servicegebäude stehen als geschlossene, nicht einsehbare kuben im wald verborgen. die gebäude werden über blickgeschützte innenhöfe erschlossen. die zufahrt erfolgt von der ostseite.

gutachterverfahren biocubator in straubing | 2. rang

| 2006

erweiterbarkeit

der biocubator gibt den rhythmus für spätere erweiterungen vor.

nördlich des igz entsteht der biocampus.
um eine repräsentative zentrale freifläche gruppieren sich die späteren erweiterungsbauten.

ökologie

bei gestaltung der freiflächen wird auf minimierung von bodenversiegelung geachtet.

der vorplatz des igz wird zum gemeinsamen eingangsplatz erweitert.
stellplätze für mieter und lieferanten sind davon klar getrennt und werden mit versickerungsfähigen belägen ausgeführt.

wettbewerb arnulfsplatz regensburg | 2. platz

| 2006

gesamtkonzept

das wettbewerbsgebiet bildet eine fuge zwischen der ersten arnulfischen stadterweiterung und der zweiten stadterweiterung (westerweiterung).

verdeutlicht wird diese fuge (weissgerbergraben, arnulfsplatz, jakobstraße) durch eine besondere materialwahl.

fahrbahnen und platz: densiphalt
gehbereiche: granit-kleinstein gestockt in reihen
möblierung/bauwerke: pergestrahlter edelstahl

arnulfsplatz

der kleine platz wird durch die gebäudefassaden bestimmt. die idee ist, den platz so groß und ruhig wie möglich erscheinen zu lassen.

das bushaltedach als minimierte stahlkonstruktion ist aus der idee des wegnehmbaren "möbels" entwickelt.

der platz wird von den fassaden her erleuchtet. stark frequentierte randbereiche erscheinen heller als die platzmitte.

wettbewerb spitalhöhe in rottweil | ankauf

| 2005

konzept

die baufelder lehnen sich eng an die natürliche topographie des hanges an. die bebauung orientiert sich weitgehend parallel zu den höhenlinien nach süden.
die gewählte struktur bietet alle vorraussetzungen für ökologisch und energetisch optimierte hauskonzepte.

die bestehenden, hangabwärts verlaufenden wege bilden nach wie vor das rückgrat der fußläufigen erschließung des gebietes. durch konsequente vernetzung der öffentlichen grünbereiche bleibt das gelände auch für andere lebewesen durchlässig.

wettbewerb europaviertel in frankfurt | engere wahl

| 2002

konzept

die frühere nutzung als rangierbahnhof hat spuren auf dem gelände hinterlassen. der bewusste umgang mit der geschichte des ortes ist zentrales entwurfsthema.

abgeleitet aus den fixpunkten des rahmenplans wird das gelände in ost-west orientierte baufelder geteilt.diese felder wiederum werden in einheitliche parzellen mit einer achsbreite von 40 metern unterteilt.

dieses system erlaubt hinsichtlich dichte und geschossigkeit größtmögliche flexibilität bei der wahl der gebäude und wohnungstypen.

wettbewerb dr. kollmannstraße in deggendorf | 2. preis

| 2001

konzept

das städtebauliche grundprinzip der bebauung mit der südorientierung aller gebäude begünstigt die passive und aktive nutzung der sonnenenergie.

aufgrund ihrer orientierung und der kompakten gesamtform können die vorgeschlagenen gebäude problemlos auch als passivhäuser ausgeführt werden.

für die notwendigen haustechnischen einrichtungen ist im teilkeller ein eigener technikraum vorhanden.

wettbewerb hochwegfeld in straubing | 2. preis

| 1999

konzept

die vorhandene wohnbebauung nördlich der karl-bickleder-strasse wird aufgegriffen und im südlich liegenden wohngebiet fortgeführt.

das gewerbegebiet bidlet entlang der östlich liegenden, lärmintensiven bundesstrasse den abschluss des neuen quartiers nach osten und wirkt als baulicher schallschutz

der übergang zum westlich liegenden alten ortskern wird durch einen grünzug deutlich gemacht. die trennung alt/neu ist klar definiert.